Arbeits- und Sozialverhalten

Leitidee

KleineSäulen036Die Kopfnoten sind keine Disziplinierungsmaßnahmen, sondern wir verfolgen in erster Linie eine pädagogische Absicht, nämlich die Verbesserung des Verhaltens.

Die Klassenkonferenzen  treffen eine zusammenfassende Bewertung, sowohl zum Arbeitsverhalten, als auch zum Sozialverhalten. Dabei sind fünf Abstufungen in folgender standardisierter Form zu verwenden:

  •  „verdient besondere Anerkennung“– diese Bewertung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen in besonderem Maße entspricht und Gesichtspunkte hervorragen;
  • „entspricht den Erwartungen in vollem Umfang“– diese Bewertung soll erteilt werden,wenn das Verhalten den Erwartungen voll und uneingeschränkt entspricht;
  • „entspricht den Erwartungen“– diese Beurteilung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen im Allgemeinen entspricht;
  • „entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen“– diese Bewertung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen im Ganzen noch entspricht;
  • „entspricht nicht den Erwartungen“– diese Bewertung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen nicht oder ganz überwiegend nicht entspricht und eine Verhaltensänderung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist.“

Die Bewertung des Arbeitsverhaltens bezieht sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte:

  • Leistungsbereitschaft
  • Mitarbeit im UnterrichtZiel- und Ergebnisorientierung
  • Kooperationsfähigkeit (Partner-/Gruppenarbeit)
  • SelbständigkeitSorgfalt AusdauerVerlässlichkeit

Die Bewertung des Sozialverhaltens bezieht sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte:

  •  ReflexionsfähigkeitKonfliktfähigkeit
  • Vereinbaren und Einhalten von Regeln, Fairness – Hilfsbereitschaft und Achtung anderer
  • Übernahme von Verantwortung
  • Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens
 Verfahren:

Die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer formuliert nach Abstimmung mit den anderen unterrichtenden Lehrkräften einen Vorschlag zur Bewertung des Arbeits‑ und  Sozialverhaltens für die einzelne Schülerin / den einzelnen Schüler. Über diesen Formulierungsvorschlag entscheidet die Klassenkonferenz.